Die Holz- Experten

Wenn der Winter Einzug hält, bricht eine Zeit an, die für JOSKO ganz besonders wichtig ist. Es ist die Zeit von Gerhard Kasbauer und Josef Klaffenböck. Ab November rücken der Werkmeister und der Teamleiter-Stellvertreter aus, um den Nachschub für das große Holzlager von JOSKO sicherzustellen. Die entsprechenden Verträge wurden bereits im September und Oktober unterzeichnet. „Jetzt fahren wir hin und übernehmen körperlich“, sagt Gerhard Kasbauer.

Ein Auge für den Weitblick

Ein Auge für
den Weitblick

Das bedeutet, dass jeder einzelne Stamm überprüft wird. Es sind echte Riesen, die die Männer kontrollieren – darunter mehr als hundert Jahre alte Eichen, mit Durchmessern von bis zu 80 Zentimetern. Woher die beiden wissen, dass ein Stamm der hohen JOSKO Qualität entspricht? „Indem man es lernt und ein Auge dafür bekommt“, sagt der Werkmeister. Josef Klaffenböck ergänzt: „Bei einer Fichte muss man auf die Äste und die nicht sichtbaren Äste achten.“ Nicht sichtbare Äste sind für einen Laien kaum zu erkennen. „Wenn sie vor vielleicht 20 Jahren abgeschnitten wurde, zeichnen sie sich nur mehr in der Rinde ab“, weiß Gerhard Kasbauer.

Heimisches Holz aus gutem Grund

Eiche wird in der Steiermark, Ungarn und Kroatien gekauft, weil dort die slawonische Eiche wächst, die eine besonders schöne Struktur hat, Fichte im heimatlichen Oberösterreich, in Niederösterreich, der Steiermark oder Kärnten. Aus dem Böhmer und dem Bayerischen Wald kommt die Lärche.

Erfahrung & Know-how

Warum JOSKO wintergeschlägertes Holz kauft? Weil der Stamm weniger Saft hat, der Trocknungsverlauf besser ist und es leicht verarbeitet werden kann. Ist das Holz bei JOSKO eingetroffen, kommt es in das Freiluftlager. Je nach Holzart wird es dort bis zu zwei Jahren gelagert, bevor es in den Trockenraum kommt. Dort wird die Temperatur langsam – unter ständiger Belüftung durch Ventilatoren – auf bis zu 65 Grad C gesteigert. Fichte muss nur drei Tage trocknen, Eiche zwei Wochen – erst dann zeigen die vier bis fünf Zentimeter im Holz verankerten Messpunkte eine Maximalfeuchtigkeit von zwölf Prozent. Mehr Details verraten die Holzspezialisten nicht. „Die Verarbeitung von Rundholz ist eine gut gehütete Kernkompetenz“, sagt Gerhard Kasbauer. Tatsächlich gewährleistet die jahrzehntelange Erfahrung extreme Flexibilität bei der Produktvielfalt, beste Ausbeute – sprich größtmöglicher Verarbeitungsgrad, weil nichts verschwendet wird – und (was ganz besonders wichtig ist) beste, ausgesuchte Premium-Qualität.

Mitarbeiter der Holzverarbeitung

Mitarbeiter der Holzverarbeitung

Ein Blick hinter die Kulissen einer zentralen Josko Abteilung, in der absolute Premium-Qualität geschaffen wird.
Im Hintergrund sichtbar sind Teile des Holzlager in Kopfing mit rund 5.000 Kubikmeter Holz.

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