10 FRAGEN - 10 EHRLICHE ANTWORTEN

DIE GANZE WAHRHEIT ÜBER RENOVIERUNGS-MYTHEN.

Sobald jemand in einer Runde das Thema Renovieren anschneidet, hagelt es sofort gut gemeinte Ratschläge. Das mag zuvorkommend sein, leider aber sind die Tipps nicht immer hilfreich.

In diesem großen Erfahrungsschatz rund ums Thema Renovieren sammeln sich viele Gerüchte, Mythen und Missverständnisse. Wir von Josko haben als Profi die 10 wichtigsten Fragen beantwortet, bevor sie den Falschen gestellt werden:

Unbedingt. 

Wenn Sie nur die Fassade dämmen und die alten Fenster behalten, bleibt die schwächste Stelle im Haus ungedämmt (der Wärmeverlust eines Hauses über die Fenster beträgt bis zu 30 %!) und es tritt ein wesentlich geringerer Energiespareffekt ein und die Fassade ist weiterhin undicht. 

Wenn Sie nur die Fenster tauschen, setzt sich das Kondenswasser – das sich sonst auf dem schlecht gedämmten Fenster bildet – an der kühlen Wand ab. Das kann bei unzureichender Belüftung zu gesundheitsschädlicher Schimmelbildung führen.

Isothermverlauf

Schimmelbildung

Nein. 

Für eine optimale Dämmung müssen Fassade und Fenster eine relativ dichte Einheit sein. Der wichtige Luftaustausch erfolgt über eine tägliche Stosslüftung bzw. eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Und nicht mehr über undichte Fenster, Einbaufugen und Kamine. 

Bei Josko befinden sich alle Systeme in den höchsten Dichtheitsklassen. Die Hebeschiebetür Platin erreicht in der offiziellen Prüfung auf Luftdurchlässigkeit und Schlagregendichtheit einen Top-Wert von 900 Pascal, was weit über dem branchenüblichen Wert von 300 Pascal liegt. 

Diese Gewährleistung ist sehr wichtig.

Die RAL- oder ÖNORM-Montage steht für den richtigen Fenstereinbau und gewährleistet, dass die Bauanschlussfuge (Schnittstelle zwischen Fenster und Mauer) luftdicht ist. 

Übrigens bedeutet dicht nicht 100 % dicht, sondern bestimmt nur die „graduelle Hemmung der Luftdurchlässigkeit“.

Bei einer typischen Renovierungssituation gibt es folgende drei Möglichkeiten: 

Einbau mittig im Mauerwerk: Isothermenverlauf ungünstig.

Einbau zwischen Mauer und Dämmung: Guter Kompromiss aus Kosten und
Isothermenverlauf.

Einbau in der Dämmebene: Höherer Montageaufwand mit idealen 
Isothermenverläufen.

Mittlerer Isothermverlauf

Bester Istothermverlauf

Heutige Fenster können bei richtiger Ausrichtung (Südwest) und richtig dimensionierter Glasflächen übers Jahrmehr Energie gewinnen als sie verlieren. Ein Phänomen, das vor 10 Jahren noch undenkbar war. 3-fach-Gläser leisten dazu einen wesentlichen Beitrag. 

Zudem sorgen 3-fach-Gläser für ein behagliches Wohngefühl, da die Fenster wesentlich weniger Kälteabstrahlen.

2-fach-Glas Ug 3,0

3-fach-Glas Ug 0,6

Nein.

3-fach-Gläser gibt es mit Ug Werten von 0,7 bis 0,4. Josko bietet Fenster mit 3-fach-Gläsern von Ug 0,5, Ug 0,6 und Ug 0,7 an. 

Durch die großzügige Josko Fensterprofildimensionierung können dickere und damit bessere Gläser verwendet werden. Fenstergesamtwerte bis Uw 0,67 sind bei Josko damit erreichbar.

Sehr wichtig.

Der Abstandhalter ist der thermische Schwachpunkt jedes Fensters. 

Die weit verbreiteten Aluminium-Abstandhalter wirken sich durch ihre Leitfähigkeit leider negativ auf den Wärmewert aus. Josko bietet optional Abstandhalter aus Edelstahl oder Kunststoff, die wesentlich zu einem verbesserten Wärmewert beitragen.

Als „warm“ bezeichnet man einen Fensterrahmen, der wärmeoptimiert ist.

Bei Josko gibt es vier Fenster-Systeme und ein Haustür-System mit hochdämmenden Thermoschäumen. Diese wirken sich sehr positiv auf den Gesamtwärmewert (Uw) eines Fensters und einen verbesserten Isothermenverlauf (Kondenswasserbildung) aus.

Vor allem bei Haustüren sind ein „warmes“ Türblatt und ein „warmer“ Rahmen für die Dämmqualität der Haustür ausschlaggebend.

Safir

Nevos Haustür

Sehr wichtig.

So bedeutend der solare Energiegewinn bei übergroßen Glasflächen im Winter ist, so gefährlich ist dieser Effekt im Sommer. In den heißen Sommermonaten dringt sehr viel Wärme ins Haus und bleibt durch die gute Isolierung auch drinnen. Überhitzung mit bis zu 30°C droht! 

Eine professionelle Beschattung – insbesondere bei Schlafräumen und Kinderzimmern – wirkt Wunder. Ideal sind Lösungen, die Licht durchlassen, Hitze aber abschirmen. Denken Sie am besten schon beim Bau an den Sonnenschutz. Gewisse Systeme lassen sich nämlich nachträglich nicht mehr einbauen.

Moderne Baukonzepte (Niedrigstenergiehäuser bzw. Passivhäuser), die den Heizenergieaufwand minimal halten, verlangen nach möglichst dichten Gebäudehüllen. Je dichter aber die Gebäudehülle ist, desto wichtiger wird der Luftaustausch. Mehr noch: Mit neuen Fenstern MUSS man lüften. 

Paradoxes Detail: Alte, undichte Fenster haben teilweise selbst für die Belüftung gesorgt. Und natürlich gleichzeitig für einen enormen Energieverlust.

Zurück zur richtigen Belüftung: Es sollte mehrmals am Tag 1 bis 5 Minuten bei komplett geöffneten Fenstern gelüftet werden. Dauerhaftes Kippen ist leider keine gute Alternative, da die Mauern abkühlen und dadurch wiederum zusätzliche Heizenergie benötigt wird.

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